Was paradox klingt scheint für uns Realität zu werden. Das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung hat herausgefunden, daß sich durch das Abschmelzen der Arktischen Eisfelder über der Arktis mehr Tiefdruckgebiete bilden werden. Da sich diese gegen den Uhrzeigersinn drehen, wird auf deren Westseite arktische Luft zu uns geführt. Die Wahrscheinlichkeit von kälteren Wintern sei dreimal so hoch schreibt der Wissenschaftler Vladimir Petoukhov. Interessant wäre noch ob diese Gesetzmässigkeit auch für die künftigen Sommer gilt. Der Sommer 2010 war ja ein gutes Beispiel dafür. Klimawandel heisst also nicht automatisch, dass es überall wärmer wird. Hier noch ein Artikel von Telepolis der das Ganze recht anschaulich beschreibt.