FFw Pullenreuth
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Pullenreuther Feuerwehr zieht Bilanz – Entschärfung eines Unfallschwerpunkts

Pullenreuth. (lpp) Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Pullenreuth im Gerätehaus informierte Kommandant Andreas Philipp darüber, dass 40 Kameraden aktiven leisten. Er freute sich über einen Neuzugang und begrüßte damit Jugendbürgermeister Julian Krös mit Handschlag herzlich bei den Floriansjüngern.

Die Wehr kann auf die stattliche Zahl von 14 Atemschutzgeräteträger zurückgreifen. Man rückte zu 21 Einsätzen aus, die Mehrzahl davon waren technische Hilfeleistungen sowie ein First-Responder-Einsatz. Die ehrenamtlichen Einsatzstunden summierten sich auf 240.

Andreas Philipp ging auf die Unfallhäufung auf der Staatsstraße 2177 bei der sogenannten Klausenkirche ein, wo leider auch ein Verkehrsunfall mit Todesfolge zu beklagen war. Auf Einladung des Bürgermeisters trafen sich nach diesem Unfall vor Ort Vertreter des Straßenbauamtes, der Polizei, vom Ordnungsamt, der Kommandant der Feuerwehr sowie die Presse. Der Wunsch, hier eine Geschwindigkeitsbeschränkung einzuführen, da der Straßenbelag bei Nässe äußerst glatt wird, wurde erst abgelehnt. Während des Ortstermines, der bei sonnigem Wetter begann, ging ein Wolkenbruch nieder und verwandelte die Straße in eine Rutschbahn.

 

Bereits in der folgenden Woche wurden dann Kurvenwarnschilder und eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h vom Steinbruch bis zur Senke bei Schlag aufgebaut. Seitdem passierten dort keine größeren Unfälle mehr. „Hartnäckigkeit zahlt sich aus“ so Philipp.

Philipp berichtete von zahlreichen Übungen, Theoriestunden und einer Defibrilatorschulung. Gut angenommen wird im Kinderhaus Steinwaldzwerge stets die Brandschutzerziehung, die zusammen mit der Wehr Pilgramsreuth gemacht wurde. Zahlreiche Mitglieder absolvierten Lehrgänge, beispielsweise als Motorsägenführer und Maschinist, besuchten Schulungen und Fahrsicherheitstrainings. Die Feuerwehr beteiligte sich außerdem an der Spendenaktion für die Rumänienhilfe und sammelte fließig Spenden.

Man schaffte verschiedene Ausrüstungsgegenstände wie Helme, Jacken und Stiefel sowie ein Ergänzungsset für den Notfallrucksack an. Philipp dankte allen für die Bereitschaft, sich fort- und weiterzubilden, sich für die Wehr einzusetzen und engagiert mitzuarbeiten. Sein Dank ging jedoch auch an die Gemeinde für die gute Zusammenarbeit und die zur Verfügung gestellten Mittel.

Im weiteren gab Philipp Einblicke in die Vorarbeiten zur Beschaffung eines neuen Löschfahrzeuges., dass voraussichtlich eine größere Menge Wasser transportieren könne und dessen Liefertermin für Frühjahr 2019 geplant ist. Für 2018 plant die Feuerwehr unter anderem verschiedene Leistungsabzeichen, die Teilnahme am Ferienprogramm und den Besuch des Brandcontainers in Kemnath. Quelle: Der Neue Tag